Das taintedlove BDSM Lexikon

 

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-Zwangsfeminsierung 

 

Zwangsfeminisierung

Unter Zwangsfeminisierung versteht man die schrittweise Verweiblichung eines männlichen Sklaven durch seine Herrin (oder gegebenenfalls auch durch seinen Master). Ein umgekehrtes Äquivalent, also die Verwandlung einer Sklavin in einen Mann ist tatsächlich nicht verbreitet, oder zumindest so exotisch, dass es den entsprechenden Gegenbegriff nicht gibt.

Einer Zwangsfeminisierung unterzogene Sklaven werden in der Regel als Sissy oder Zofe bezeichnet.

Auch wenn die Wortkombination es anders vermuten lässt, wünschen sich viele männliche Sklaven insgeheim oder auch offen, von ihrer Herrin derart transformiert zu werden, so dass der unfreiwillige Aspekt sich eher auf Rollenspielebene manifestiert. In der Regel liegt bereits vor einer Zwangsfeminisierung eine gewisse Affinität zu weiblicher Kleidung, im Speziellen zu Unterwäsche und Dessous vor. So ist Zwangsfeminisierung vor allem etwas für devote Damenwäscheträger, Transvestiten oder Transsexuelle, die sich (noch) nicht für eine geschlechtsangleichende Operation entschieden haben und generell Männer, die Lust daraus ziehen, eine weibliche Rolle einzunehmen, sei es im sexuellen Kontext oder auch darüber hinaus.

Das Spektrum der im Zuge der Zwangsfeminisierung durchgeführten Handlungen ist dabei nahezu unbegrenzt und bietet viel Raum für Kreativität. Zunächst einmal liegt eine äußere Verwandlung nahe, die mittels Frisurwechsel und gegebenenfalls einer Perücke, Make-Up und weiblicher Kleidung herbeigeführt wird. Eventuell muss der betroffene Mann lernen, diese Dinge auf Dauer selbst umsetzen zu können und erhält Schminkanleitungen, Lektionen im Haarstyling und stilistische Vorgaben, was seine Kleidungswahl betrifft. Hier sind auch demütigende Aufgaben gängig, wie zum Beispiel den Sklaven in die Drogerie oder zum nächsten Wäschegeschäft zu schicken und ihn dazu anzuhalten, sich dort von den Verkäuferinnen eingehend beraten zu lassen, ohne die wahren Nutzungsabsichten verschleiern zu dürfen. Sehr häufig bereitet die Konfrontation mit weiblichem Schuhwerk bei der Zwangsfeminisierung erst einmal die größten Probleme, so dass strenge High-Heels-Trainings nahezu unabdingbarer Teil der Zwangsfeminisierung sind.

Ebenso ist es natürlich naheliegend den Sklaven eine höhere Stimme und generelle typisch weibliche Verhaltensformen antrainieren zu lassen.

Bemerkenswert bei der Zwangsfeminisierung ist, dass eher nicht von realen weiblichen Attributen ausgegangen wird, sondern viel mehr von stark übertriebenen, nahezu klischeehaften. Es wird also nur in den seltensten Fällen angestrebt, tatsächlich einer biologischen Frau zu gleichen. Doch das angestrebte Zerrbild lässt sich gut begründen. Zum einen ist es eventuell die zu überbrückende geschlechtliche Diskrepanz, die durch besondere Übertreibung überbrückt werden soll. So tragen feminisierte Männer in der Regel viel mehr Make-Up auf als Frauen, tragen viel höheres Schuhwerk, viel sexualisiertere Kleidung etc. Zum anderen liegt es vielleicht in der Natur der Sache, dass bei der Zwangsfeminisierung eben eher eine Transformation zur Sissy als zur echten Frau erreicht werden soll. Denn – und das steht sicherlich in den allermeisten derartigen BDSM Konstellationen fest – nur die Herrin selbst ist eine echte biologische Frau, der Sklave wird seine eigene Weiblichkeit niemals in solcher Weise vervollkommnen können und das soll er auch gar nicht. Und so bleibt ihm nichts, als bei der Zwangsfeminisierung ein Zerrbild des Angestrebten zu verkörpern: Hausfrau, Dienerin, Hure. Und was eben sonst noch so mit „typisch weiblich“ assoziiert wird, wenn man an der Oberfläche bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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