Das taintedlove BDSM Lexikon

 

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Artikel mit P

- Pegging

- Putzsklave

 

Putzsklave

Der Begriff Putzsklave wird in der BDSM Szene für eine devote Person meist männlichen Geschlechts verwendet, die eine Erregung daraus zieht, für eine meist weibliche dominante Person den Haushalt zu erledigen.

Dabei wünscht ein Putzsklave nicht unbedingt, während oder nach seiner Arbeit für seine Leistungen belohnt oder seine Verfehlungen bestraft zu werden. Es ist durchaus möglich, dass der Putzsklave allein aus dem Fakt, dass er für eine andere Person die „Drecksarbeit“ erledigt, Befriedigung zieht. Dass er dafür weder Dank, noch irgend eine Bezahlung, geschweige denn eine irgendwie geartete Aufmerksamkeit der anderen Person erhält, kann gerade das Reizvolle an der Sache sein.

Diese Art von Diener findet man vor allem unter devoten Männern, die ein sehr distanziertes Verhältnis zu dominanten Frauen haben und dies auch aufrecht erhalten möchten.

Dabei ist zu bemerken, dass hier ein gewisses Spannungsfeld aus Unpersönlichkeit und Intimität besteht. Denn selbst wenn die verehrte Herrschaft sich in keinster Weise mit dem Devoten beschäftigt, so ist der Putzsklave doch in ihren privatesten Räumlichkeiten und sieht dort eventuell Dinge, die dem äußeren Betrachter verborgen bleiben müssen. Der Putzsklave halt also in gewisser Weise Anteil an den Schwächen seiner Herrschaft, wenn man Schmutz und Unordnung in einer solchen Weise interpretieren möchte.

Natürlich gibt es auch devote Männer, deren Motivation, als Putzsklave zu dienen, eine ganz andere ist. Ihnen geht es gerade darum, von ihrer Herrschaft möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhalten und für ihre Arbeit belohnt oder streng bestraft zu werden. Auch kreative Aufgabenstellungen, die die Erfüllung der Pflichten erschweren, sind hochgradig erwünscht. So kann zum Beispiel gefordert werden, dass der Putzsklave die ein oder andere übersehene schmutzige Stelle nicht mit dem Putzlumpen sondern mit der eigenen Zunge säubert. Oder der Diener erhält völlig unsinniges Arbeitsmaterial, so dass sich seine Herrschaft an seinen zwangsläufig ineffizienten Bemühungen ergötzen kann. Auch eine gängige Variante ist es, dass der Putzsklave demütigende Dienstkleidung erhält, zum Beispiel eine Schürze und Damenunterwäsche (s. Zwangsfeminisierung).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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