Das taintedlove BDSM Lexikon

 

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Keuschhaltung

Keuschhaltung bezeichnet eine Praktik, bei der eine devote Person ihren Sexualtrieb von einer dominanten Person stark reglementieren bzw. komplett einschränken lässt. Die Qual des Keuschlings lässt sich durch Praktiken wie Erregen und Verweigern sehr einfach intensivieren.

Keuschhaltung kann sich rein auf Absprachen, strikte Regeln und entsprechend entgegengebrachtes Vertrauen (oder sehr engmaschige Kontrolle) beschränken. Oder - und das ist weitaus gängiger - unter Verwendung eines speziellen Keuschheitsgürtels durchgeführt werden, die dem Träger dann auch keine Wahlmöglichkeit lässt, als die Kontrolle über die eigene Geschlechtsteile in die Hand der anderen Person zu legen. Manchmal wird bei Beginn der Keuschhaltung symbolisch der Schlüssel zum Keuschheitsgürtel überreicht, wobei man den/die Schlüsselhalter(in) als Keyholder bezeichnet.

Keuschhaltung ist eine Praktik, die vor allem bei Männern aus medizinischer Sicht nicht ganz ungefährlich ist. Bei dauerhaftem Tragen eines Keuschheitsgürtels (kurz KG) werden je nach Beschaffenheit der Vorrichtung die nächtlich üblichen Erektionen des Penis eingeschränkt oder komplett verhindert. Dies ist unter Umständen nicht nur schmerzhaft sondern kann die Schlafqualität negativ beeinträchtigen. Auf Dauer kann Keuschhaltung dadurch eine Verminderung der Erektionsfähigkeit nach sich ziehen. Bei der völligen Verwehrung der Ejakulation bei gleichzeitiger Erregung kann es zu Blue Balls kommen, im schlimmsten Fall fördert diese Sexualpraktik, wenn sie konsequent ausgelebt wird, Erkrankungen der Prostata.

Bei der Auswahl eines passenden und ausbruchsicheren Keuschheitsgürtels sind mehrere Faktoren zu bedenken. Zum Einen variiert der Preis sehr stark, je nachdem, ob es sich um ein individuell angepasstes Modell handelt oder um eins von der Stange. Zum anderen gibt es verschiedene Formen und Sicherheitsmechanismen. Bei manchen ist nicht einmal das Urinieren ohne vorherige Öffnung möglich, bei anderen ist selbst die tägliche Hygiene im verschlossenen Zustand kein Problem. Und natürlich variiert das verwendete Material, so dass dem einen vielleicht Leder sympathischer ist, als Plastik oder Metall, auch wenn letzteres sicher hygienischer ist.

 

Tipp:

Meiner eigenen Erfahrung nach ist wirklich ausbruchsichere Keuschhaltung eigentlich nur in Kombination mit einem Prinz Albert Piercing und einem innen liegenden Fixierungspunkt für dieses Eichelpiercing möglich. Informiert Euch vor dem Kauf eines KG ausgiebig, denn sonst seid Ihr vielleicht um ein paar hundert Euro erleichtert und dennoch enttäuscht. Ein guter KG sollte meiner Meinung nach Keuschhaltung möglich machen, die nicht auf Vertrauen basiert, sondern dem Sklaven schlichtweg keine Betrugsmöglichkeit bietet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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